Werkverzeichnis Leo Bachmann

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Im Einklang (1993)

für 22 Instrumente verteilt auf alle Register, max. 2 Percussionsinstr.

  Repetitive Muster bestehend aus Tönen der Obertonreihe des Kontra-F werden sukzessive übereinandergelagert, bis sie zu einem einzigen Klanggeflecht verschmelzen.


Schwarzer Schatten (1993) für Kontrabass-Saxophon
  Gleichmässige Viertonfolgen durchstolpern eine Walking-Bass-ähnliche Linie. Am Ende angekommen wird dieselbe Schlaufe - begleitet von des Spielers ins Instrument gesungener Stimme - nochmals durchtaumelt.
(auf CD von Thomas K.J.Mejer auf "Compositions for Contrabass-Saxophone" EarUp 1003)


Palette of Sounds (1993 - 2000)

für Tuba solo

Glitter
Second Hand Paint
Black Shadow
Colored Shadow
Dirty
Missing Echo
Pressure
Out of Shape
Red Disc
Out of Balance
Merger
Monochrome
Mixed Colors


Diese Sammlung von 13 Stücken spielt mit den klanglichen Möglichkeiten der Tuba. In jedem „Satz“ sind einzelne „Sounds“ der klanglichen „Palette“ der Tuba in einer freien Mischung aus Komposition, Konzept und Improvisation zu einem Klangbild gefügt. Die einzelnen Sätze kontrastieren einander und ergänzen sich zu einem Ganzen.

Total ca. 50 Minuten
(als CD erhältlich bei Unitrecords (UTR 4131) gespielt vom Komponisten)

Uebermässig - Unmässig (1994) für Kontrabass-Saxophon und Streichorchester
Molto espressivo
  Auskomponierte Abschnitte wechseln mit improvisierten Teilen des Solisten und freien Entwicklungen im Orchester. Auch für gute Laien-Streichorchester spielbar.
ca. 15 Minuten


Triolo (1996) Improvisationskonzept
  für ein Trio (beliebige Besetzung)
(deutsch und englisch) ca. 8 Minuten


Tutti - Solo - Tuttolo (1996) Improvisationskonzept für 4 - 8 MusikerInnen beliebiger Besetzung
  deutsch und englisch
ca. 10 Minuten


Shuffle and Repeat (1996) für 3 - 8 MusikerInnen (beliebige Besetzung)
  Improvisationskonzept (deutsch und englisch) unter Einbezug eines Aufnahmegerätes (Mini-Disc, CD) mit "Shuffle" und "Repeat" Abspielfunktion und einer Abspielanlage
ca. 10 Minuten


Tropfenspiel (1997) für Kontrabass-Flöte, Kontrabasssaxophon und Tuba
  repetitive Muster kurzer Töne im Bereich von kleinen Terzen werden nach einem Muster schneller, bzw. langsamer. Zum Schluss "tropft" das Geflecht aus
ca. 8 Minuten


Pythagoreisches Komma (1998) für sechs Melodieinstrumente und Schlagzeug und Dirigent
  Die sechs Melodieinstrumente bauen ein zerbrechliches Klanggerüst auf. Schlagzeugspieler(in) und Dirigent(in) haben eine "solistische" Funktion
ca. 10 Minuten


Multiplex (1999) für ein Bläser- und/oder Streicher-Ensemble beliebiger Grösse und (individuellem) Mitspiel-”Band“
  Beschreibung der Herstellung des Mitspiel-Bandes und Spielanweisung
Dauer 10 bis 15 Minuten
(auf CD gespielt vom KONTRA-Trio auf "Diligent Places" stv/asm 005)


Panorama (2004)
(7 Sätze)
für das KONTRA-Trio und 9-Spur Klanginstallation
  Aus zwölf Richtungen klingende Konzert-Installation für Kontrabass-Flöte, Kontrabass-Saxophon, Tuba und 9-spuriges Zuspielband und 9 Lautsprecher Die Lautsprecher sind zusammen mit den drei Instrumentalisten kreisförmig - oder je nach Raumsituation kreisähnlich- im Raum verteilt. Das Publikum sitzt in der Mitte des Kreises. Spielanweisungen legen die Parameter für die InstrumentalistInnen fest. Das Zuspielband ist eine Collage aus aufgenommenen Klängen derselben Instrumente.


Büvetta Acustica (2007) für Tuba Solo und 8-Kanal Klanginstallation mit Wassergeräuschen
  Büvetta Acustica ist eine Hommage an das Wasser und seine klanglichen Qualitäten. Gesammelte Wasserklänge aus der Umgebung von NAIRS/Scuol bilden die Grundlage einer Klanginstallation fiktiver Wasserlandschaften. In der Konfrontation und Metamorphose mit Leo Bachmanns live gespielter Tuba begegnen sich die Elemente Wasser und Luft.


Jeux Circulaires (2009) für das KONTRA-Trio und 8-Spur Klanginstallation
  In einem äusseren Kreis rund um das Publikum erklingt auf acht Lautsprechern eine Klanginstallation mit Klängen des KONTRA-Trios, welches in der Mitte live spielt. Das Zusammenspiel von Live-Musik mit den reproduzierten und vervielfältigten Klängen schafft akustische Landschaften, welche sich im Raum bewegen.


Marked Similarities (2011) für das KONTRA-Trio und Zuspielband (Stereo)
  Aus den Lautsprechern erklingt eine Collage aus einer Folge verschiedenster Wasserklänge. Spielanweisungen legen die Parameter für die Instrumentalist/innen fest.


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